Startet einen ECHTEN ATC-Lauf (ABAP Test Cockpit) über ADT gegen einen eigenen Paketbaum (Unterpakete werden von ATC automatisch einbezogen) und wertet die Findings aus – im Unterschied zum „Clean Core Radar" (Paket-Analyse ohne ATC-Lauf) mit den ECHTEN, im System konfigurierten Prüfregeln. Ein Lauf legt im System nur eine Worklist/Ergebnisse an, ändert aber keine Repository-Objekte – gilt daher wie der Verwendungsnachweis als lesende Analyse.
Prüfprofile: Pakete/Check-Variante/Max. Verdicts lassen sich als Profil sichern, um dieselbe Anwendung wiederholt zu prüfen. „Läufe automatisch aufheben" legt nach jedem erfolgreichen Lauf mit diesem Profil sofort ein Infoobjekt in der Wissensablage an (Typ „Analyse-Lauf") – Grundlage für den künftigen Trend über mehrere Läufe. Ohne das Häkchen bleibt „Lauf aufheben" ein bewusster manueller Schritt.
Übersicht: sieben Diagramme (ECharts) für den sofortigen Gesprächseinstieg -- Pareto der Hub-Objekte (kumulierte Verbraucher-Kurve), Prioritäts-Donut, Top-Objekte gestapelt nach Priorität, Donuts „Findings nach Typ"/„Findings nach Check" (ersetzen die gleichnamigen Spalten der Findings-Tabelle -- bei vielen Zeilen dort kaum auswertbar), Heatmap Paket × Priorität sowie ein Trend über alle bisher mit demselben Prüfprofil aufgehobenen Läufe (ab zwei Läufen sichtbar). Alle Zahlen stammen aus denselben Aggregaten wie die Tabellen -- keine eigene Berechnung.
Hub-Tabelle: viele Findings sind allgemeine Qualitätshinweise ohne Bezug zu einem konkreten SAP-Objekt. Wo ein Finding-Text (Best-effort-Textabgleich) ein Objekt aus der in „Clean Core Radar" importierten Datenbasis erkennen lässt, erscheint es hier gebündelt mit Level, Anwendungskomponente und Nachfolger – oft der wirksamste Hebel, da EIN Umbau viele Findings auf einmal behebt. Ein grünes „Quick Win"-Abzeichen markiert Hubs mit genau einem bekannten Nachfolger (mechanische Ablösung, keine Design-Entscheidung nötig). Ohne importierte Datenbasis bleibt die Hub-Tabelle leer, die vollständige Rohliste steht immer unter „Alle Findings".
Verbotene Funktionen: dieselben Hub-Objekte, gefiltert auf Level C/D (nicht freigegeben bzw. keine API) und nach Anwendungskomponente gruppiert – direkt aus der Hub-Tabelle abgeleitet, kein neuer ADT-Aufruf.
Next Best Action: lädt auf Klick für jedes Hub-Objekt den systemweiten Verwendungsnachweis (nicht nur im aktuellen Paketbaum) und zeigt, wie viel größer der tatsächliche Hebel ist – EIN zusätzlicher ADT-Aufruf je Hub-Objekt, deshalb bewusst manuell statt automatisch (Lastdisziplin).
Alle Findings: jede Spalte lässt sich über die Kopfzeile filtern und sortieren (Tabulator); Zeile anklicken öffnet die Details (inkl. Objekttyp, Check, Fundort, Bearbeiter, Ausnahme-Status). Die Spalten „Typ"/„Check" selbst stehen in „Übersicht" als Donuts (dort besser auswertbar als in der Tabelle).
Als Graph anzeigen übergibt Custom-Objekte und erkannte SAP-Objekt-Hubs an den Graph-Viewer (neuer Tab). Als Datenanalyse-Datensatz sichern legt die vollständigen Rohfindings als neues Daten-Studio-Dataset an – mit vorausgefüllter Feld-Klassifizierung (Dimensionen/Text/Zeitpunkt/Kennzahl), damit Charts/OLAP dort sofort starten. Wiederholte Läufe lassen sich später vergleichen.
Lösungsbibliothek: „Replacement Card" je Hub-Zeile öffnet eine vorhandene Karte (Markdown-Infoobjekt in
der Wissensablage, erkannt am Feld sourceObject im Frontmatter) oder legt eine neue mit Level und
bekanntem Nachfolger vorbefüllt an. „Backlog-Taxonomie einrichten" legt einmalig die Taxonomie „Clean Core
Backlog" (Unbewertet → Analysiert → Entschieden → In Migration → Bereinigt) an – neue Karten landen automatisch
darin, „Zum Kanban-Board" öffnet die bestehende Kanban-Kachel dafür (dort einmalig als Spalten-Taxonomie wählen,
als Suchprofil merkbar).
Markdown-Report erzeugen: komponiert aus dem aktuellen (oder historischen, read-only) Lauf einen nüchternen Bericht – Frontmatter, Management-Summary, KPI-Tabelle, Mermaid-Kreisdiagramme der Findings je Priorität/Objekttyp/Check, Tabellen „Pakete nach Priorität" und „Betroffene Objekte nach Priorität" (jeweils mit Prioritäts-Aufschlüsselung, nicht nur die Top-N des Dashboards), die Hub-Tabelle mit Empfehlungen (inkl. Verweis auf eine vorhandene Replacement Card, „Verbraucher"-Spalte = Verwendungen im Scope), eine Next-Best-Action-Tabelle (nur wenn der systemweite Verwendungsnachweis vor dem Aufheben geladen wurde, sonst ein Hinweis) sowie ein Mermaid-Abhängigkeitsdiagramm der wichtigsten Hub-Objekte – und öffnet ihn zum Speichern im Markdown-Editor (neuer Tab). Die Live-Vorschau dort rendert ```mermaid-Codeblöcke jetzt als echtes Diagramm.
Explorer: ein aufklappbarer Baum links, drei Perspektiven auf dieselben Daten (Finding-Typ/Objekt/
Hub-Objekte, Zwischenebene „Kritikalität" außer bei Hub-Objekten) – Kind-Ebenen werden erst beim Aufklappen gebaut
(Lazy-Rendering, alle Daten liegen nach dem Lauf bereits vollständig im Speicher). Knoten anklicken zeigt rechts
eine Detailsicht (Kennzahlen + Tabelle der direkten Kind-Knoten bzw. volle Finding-Details am Blatt),
Rechtsklick öffnet ein Kontextmenü (Kopieren, bei Findings zusätzlich „Details anzeigen"). Funktioniert auch
read-only (?run=<id>).
Quelltext & ADT (an einem Finding-Blatt, Dialog oder Explorer-Panel): „Quelltext laden" holt auf Klick
den Roh-Quelltext des betroffenen Objekts (nur CDS Views/Klassen/Programme/Interfaces, braucht einen gewählten
SAP-Endpunkt). „Objekt in ADT öffnen" springt über einen adt://-Link direkt in die Bearbeitung –
das funktioniert, wenn lokal Eclipse mit den ABAP Development Tools installiert, dort „Open ADT Links from
external documents" aktiviert UND eine ABAP-Projekt-Verbindung mit dem Namen der Systemkennung des gewählten
Endpunkts vorhanden ist – ohne das bleibt der Link ohne Wirkung. „Link kopieren" hilft, ihn manuell
weiterzugeben.
Die verfügbaren Check-Varianten sind über ADT nicht zuverlässig auflistbar – das Feld ist deshalb frei editierbar, mit der Systemvorgabe als Vorschlag.
Noch keine SAP-ABAP-Endpunkte konfiguriert. Bitte zuerst in den Einstellungen anlegen.
Kein Endpunkt ausgewählt – bitte unten in der Fußzeile einen SAP-Endpunkt wählen.
Die „200 Findings"-Masse auf einen Blick: Pareto zeigt die wenigen Hub-Objekte, die den größten Hebel bringen, die übrigen Diagramme brechen die Findings nach Priorität, Objekt und Paket auf.
Ein SAP-Objekt, das viele Ihrer Objekte gemeinsam betrifft, ist ein besserer Hebel als viele einzelne Findings: EIN Umbau (z. B. ein Proxy/Wrapper) verbessert alle Verbraucher auf einmal.
Noch keine Datenbasis importiert – die Hub-Erkennung braucht die im Clean Core Radar importierte SAP-Cloudification-Datenbasis. Die vollständige Rohliste steht unter „Alle Findings".
Hub-Objekte mit Level C/D (nicht freigegeben bzw. keine API), gruppiert nach Anwendungskomponente – beantwortet „was ist eigentlich verboten und was nähme ich stattdessen", direkt aus der im Clean Core Radar importierten Datenbasis.
Ein Hub-Objekt kann über den aktuellen Paketbaum hinaus systemweit noch viel öfter verwendet werden – Beispiel: 10 Programme im Scope nutzen einen Konvertierungs-Exit, systemweit sind es aber 110 Aufrufer. Das erhöht den Hebel eines Umbaus zusätzlich. Manuell startbar (Lastdisziplin): EIN ADT-Verwendungsnachweis je Hub-Objekt, max. 3 gleichzeitig, jederzeit abbrechbar.
Je Spalte filtern/sortieren (Kopfzeile), Zeile anklicken für Details (Fundort, Bearbeiter, Ausnahme-Status).
Drei Einstiege auf dieselben Findings/Hub-Objekte: nach Finding-Typ, nach betroffenem Objekt oder nach unseren erkannten Hub-Objekten. Zwischenebene „Kritikalität" (außer bei Hub-Objekten, dort ohne Prioritäts-Bezug). Knoten anklicken zeigt rechts die Details, Rechtsklick öffnet ein Kontextmenü.
Knoten im Baum anklicken, um Details zu sehen.
Legt die vollständigen Rohfindings dieses Laufs als neues Daten-Studio-Dataset an (nicht die Hub-Verdichtung), mit vorausgefüllter Feld-Klassifizierung (Objekt/Typ/Paket/Priorität/Check als Dimensionen, Meldung/Fundort als Text, Lauf-Zeitpunkt und eine Zähler-Kennzahl für Charts/OLAP). Wiederholte Läufe lassen sich dort später vergleichen.